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Kalkulation

Kosten für Verbrauchsgüter

Sie sind vermeintlich „Peanuts“: Die Aufwendungen für Einmalhandschuhe, Kaffeefilter oder Kopierpapier. Doch auch diese Kosten summieren sich.

Die Kostenpositionen für Bedarfsgüter können sich ganz schön läppern. Beispiel Einmalhandtücher: 75  000 Blatt kosten rund 750 € im Jahr. Pro „Trockenvorgang“ werden im Schnitt 2,5 Blatt verbraucht. (Bildquelle: M. Drießen)

Analysen des Verbrauchs bestimmter Güter gehören zu den Standardinstrumenten der Betriebsführung. Um wirtschaftlich zu handeln, wird dabei eine Unterscheidung in Abhängigkeit vom Einkaufsvolumen bzw. dem Verbrauch getroffen. In den üblichen betriebswirtschaftlichen Analysen fallen die Verbrauchsgüter meist durchs Raster. Es gibt kaum Daten, die den tatsächlichen Verbrauch aufzeigen, häufig werden entsprechende Güter zu Sammelposten zusammengefasst und der Verbrauch allenfalls grob geschätzt. Damit kann die Frage, wie hoch der Verbrauch in der Realität ist, nicht beantwortet werden.

Im betrieblichen Ablauf können sich die Mitarbeiter „bedienen“, wenn entsprechende Güter benötigt werden. Der Betriebsleiter mag wissen, welchen Kraftstoffverbrauch Auslieferungsfahrzeuge aufweisen oder welche Heizkosten der Laden verursacht, bei der Frage nach dem Verbrauch von Arbeitshandschuhen oder Bonrollen tappt er meist im Dunklen.

Verbrauch prüfen

Im Rahmen der Jahresinventur werden Verbrauchsgüter oft nicht erfasst. Wie lässt sich dann der Verbrauch ermitteln? Dazu eignet sich eine sogenannte Bottom-up-Analyse.

  • Typische Verbrauchsgüter werden betriebsindividuell identifiziert und das Einkaufsvolumen für einen gewissen Zeitraum ermittelt, am besten für ein Jahr. Dabei ist zu beachten, dass viele Verbrauchsgüter nicht ausschließlich über einen Beschaffungsweg bezogen werden, sondern kurzfristiger Bedarf auch schon...

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