Verbraucherschutz: Genauere Kennzeichnung regionaler Produkte gefordert

Regionale Produkte liegen im Trend. Doch ihre Kennzeichnung weist einige Lücken auf. Verbraucherschützer wollen das ändern. Foto: Fotolia

25.08.2017 . Regionale Produkte werden immer beliebter. Doch die Definition von Regionalität lässt oft zu wünschen übrig. Verbraucherschützer fordern klare Kennzeichnungsvorschriften.

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern bemängelt den Informationsgehalt der Kennzeichnungen auf vermeintlich regionalen Lebensmitteln. Diese seien oft ungenau und intransparent.

Es gibt keine gesetzliche Regelung für die Verwendung des Begriffs „regional“. Hersteller und Handel kämen dem Wunsch der Verbraucher nach regionalen Lebensmitteln nach und zeichneten ihre Waren mit Ausdrücken wie „Gutes aus der Heimat“ oder „Das Beste von hier“ aus, so die Verbraucherschützer. Dies führe die Verbraucher in die Irre.

Der Verbraucherschutz fordert, klar zu kennzeichnen, ob die Zutaten des Produkts aus der Region stammen, sie in der Region verarbeitet wurden oder ob das Rezept ein regionales ist.

Ein erster Schritt in diese Richtung stelle das blaue Regionalfenster dar, das das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eingeführt hat. Lebensmittelpraxis

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