Spargelsaison beendet

Die deutschen Landwirte sprechen von einer durchwachsenden Spargelsaison. Foto: M. Driessen

26.06.2017 . Der letzte Spargel wird traditionell am 24. Juni gestochen. In vielen Bundesländern war die Saison durchwachsen – vor allem wegen der Wetterkapriolen.

In NRW begann die Spargelernte in diesem Jahr aufgrund der vielen warmen Tage im März so früh wie nie zuvor. Auf die warmen Tage folgte eine lange Kältephase mit wenig Spargel und dann wieder sommerliche Temperaturen. Was fehlte war in NRW der Regen. Davon gab es seit Beginn der Ernte viel zu wenig.

In Baden-Württemberg wurde die Vorjahresmenge an Spargel nicht erreicht, und auch der Umsatz war geringer. Durch den frühen Saisonstsrt und die große Nachfrage an Ostern war die Ernte im April sehr gut. Die Wetterumschwünge im Mai und Juni schadeten aber den Erzeugern.

Die Spargelproduzenten in Thüringen sprachen von einer durchschnittlichen Ernte und auch die Landwirte in Sachsen-Anhalt hatten sich für 2017 mehr versprochen. Auch hier soll das Wetter der begrenzende Faktor gewesen sein. Ingo Hindorf aus Langeneichstädt bei Halle erntete 10 % mehr als 2016, verkaufte das Kilo Spargel für 4,50 € und damit für 50 Cent weniger als vor einem Jahr.

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