Möhrenproduktion auf Rekordniveau

Im Jahr 2017 stieg die Möhrenproduktion in Deutschland auf ein Rekordniveau. Foto: A. Rose

27.03.2018 . Die Möhrenernte im Jahr 2017 ist, vor allem wegen der Ausweitung der Anbaufläche, deutlich höher ausgefallen als im Vorjahr. So wurde nach Angaben des Pressebüros Deutsches Obst und Gemüse im vergangenen Jahr eine Rekordmenge von 733.930 t Möhren von den Feldern geholt; das waren 14,3 % mehr als 2016 und sogar 39,3 % mehr als 2015.

Damit waren die Möhren zuletzt der Menge nach das wichtigste Freilandgemüse mit einem Anteil an der gesamten Ernte von fast 20 %. Die entsprechende Möhrenanbaufläche umfasste 12.545 ha. Gegenüber 2016 und 2015 entsprach das einer Ausdehnung um 11,9 % beziehungsweise 30 %. Der Anteil von Möhren am gesamten deutschen Freilandgemüseareal belief sich auf fast 10 %. Damit bildeten sie gemeinsam mit Spargel und Zwiebeln mit einem Flächenanteil von insgesamt 41 % das Trio der wichtigsten Gemüsekulturen im Freilandanbau. Wie das Pressebüro mit Blick auf den Verbrauch ausführte, verzehrten die Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich rund 6 kg an Wurzelgemüse; davon entfielen mehr als 4,3 kg auf Möhren. AgE

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