Förderpreise für Direktvermarkter

Bei der Biofach in Nürnberg wurden drei Direktvermarkterbetriebe ausgezeichnet. Foto: Biofach

06.03.2019 . Drei Direktvermarktungsbetriebe erhielten auf der BioFach in Nürnberg einen Förderpreis des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und des Bio-Lebensmittelerzeugers Alnatura aus Darmstadt.

Am 16. Februar ging die weltgrößte Kunsumgütermesse für Bio-Produkte zu Ende. Drei Direktvermarkterbetriebe gewannen einen Förderpreis: Der Arche Wilhelminenhof der Familie Balz im niedersächsischen Bakum, der Landwirtschaftsbetrieb Jörg Nestler aus Rittersgrün im sächsischen Erzgebirge und der Frecklinghof von Familie van Dijk in Tecklenburg, Nordrhein-Westfalen.

33 Betriebe hatten sich beworben, acht erhalten in diesem Jahr einen Preis. Insgesamt vergeben Alnatura und der Nabu Preisgeld in Höhe von insgesamt 230.000 Euro. Auf die einzelnen Preisträger entfallen Fördergelder zwischen 20.000 und 60.000 Euro. Laut Nabu ist das Geld als finanzielle Unterstützung für die Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise gedacht, da die Agrarförderung der EU dies nicht in ausreichendem Maße zu leisten vermag.

Auch 2020 vergibt der NABU wieder Förderpreise. Interessierte Landwirte können sich bis 31. Juli 2019 bewerben. Zu den Voraussetzungen gehört, dass die Bewerber ihren gesamten Betrieb auf biologische Bewirtschaftung umstellen und anschließend fünf Jahre ökologisch produzieren. Bewerben können sich auch Bio-Betriebe, die einen neuen Zweig aufbauen möchten, der mindestens 30 Prozent Flächenzuwachs ausmacht, teilt der Nabu mit.

Silvia Kölbel 

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