Mogel-Milch?

Trifft zu, was auf der Packung steht? Die Verbraucherzentrale Bayern hat Milchpackungen überprüft. Foto: Verbraucherzentrale Bayern

10.01.2017 . Auf vielen Milchpackungen finden sich diverse Hinweise auf die regionale Herkunft, faire Bezahlung der Erzeuger, Abbildungen von weidenden Kühen oder Angaben zu Fütterung.

Beim Verbraucher weckt das Erwartungen. Dem ist die Verbraucherzentrale Bayern nachgegangen. Überprüft wurden die Herstellerangaben zur Regionalität der Milch, zu Fütterung, Haltung und zur fairen Bezahlung. Zu 22 von 24 eingekauften Produkten erhielten die Verbraucherschützer eine Auskunft der Hersteller.

Bei 20 Produkten und damit am häufigsten wird mit der regionalen Herkunft der Milch geworben. Doch die Aussagen der Hersteller stimmen nicht immer mit den Angaben auf den entsprechenden Milchverpackungen überein. Mal ist das tatsächliche Milcheinzugsgebiet größer als die beworbene Region, mal ist der Abfüllbetrieb außerhalb des benannten Gebietes.Hier bleibt die Kennzeichnung vage, denn es fehlen gesetzliche Vorgaben zur Regionalkennzeichnung.

Einen falschen Eindruck können die Verbraucher auch bei Bildernvon Kühen auf der Weide bekommen. Acht Packungen zeigen entsprechende Aufnahmen. Doch lediglich bei drei Anbietern stimmt das auch. Alle Ergebnisse des Marktchecks sind verfügbar unter www.verbraucherzentrale-bayern.de.

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